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Kreativ durch den Kräsch

Kreativ durch den Kräsch

Liebe Profi-Prepper,

Ich freue mich sehr, an dieser Seite mitwirken zu dürfen und so ein bißchen beitragen zu können, daß Menschen aufwachen und sich vorbereiten. So können viel mehr Menschen einigermaßen gut durch die Krise kommen und auch anderen helfen.

Viele Krisenexperten geben - wirklich sehr gute! -Ratschläge, wie man weitab vom Getriebe der Großstadt auf dem Lande sich selbst versorgen kann. Unglücklicherweise haben die meisten von uns nicht das Geld oder stehen nicht in der beruflichen Situation, abgeschieden auf dem Land leben zu können. Ich finde es schlimm, all diesen Menschen durch die Blume zu sagen, daß sie keine Chance haben. Das stimmt auch nicht. Ich habe mich daher spezialisiert darauf, besonders auf die Möglichkeiten der Stadtbewohner einzugehen.

Hier stelle ich ich Ihnen einen Vortrag von mir auf dem Regentreff vor, bei dem ich ganz speziell zur Krisenvorsorge im städtischen Lebensraum spreche.

Ich gebe mir Mühe, meine Vorträge möglichst nicht unheilschwanger und todernst zu gestalten, denn das Thema ist schon ernst genug. Man löst Probleme und bewältigt harte Zeiten aber immer am besten mit Unternehmungsgeist, Einfallsreichtum und Humor.

Genau das wünsche ich Ihnen, lieber Leser, und hoffentlich kann Ihnen mein Vortrag etwas vermitteln, was Sie  brauchen können. Ich wäre glücklich zu wissen, daß ich doch vielleicht dem einen oder anderen das Überleben ermöglicht und erleichtert habe.

Nun viel Spaß,

Ihre Niki Vogt

 

Lebensnotwendiges Wasser - Bevorratung und Gewinnung

Lebensnotwendiges Wasser - Bevorratung und Gewinnung
(von Niki Vogt) Nicht ohne Grund hat die Bundesregierung in ihren Empfehlungen zu den Notvorräten, die jeder anlegen sollte, ganz besonderen Wert auf die Wasserbevorratung gelegt. Die Erfahrung ist uralt: Drei Wochen überlebt der Mensch ohne Nahrung, drei Tage ohne Wasser, drei Minuten ohne Luft. Wasser ist also schon sehr kurzfristig überlebenswichtig. Aber sogar Menschen, die sich ansonsten sorgfältig vorbereiten, lassen diesen Punkt oft und unerklärlicherweise außer Acht.

 

Wasser kommt doch immer aus dem Wasserhahn!?

In Zeiten, wo alles funktioniert, sicher. Doch schon, wenn das Wasserwerk einmal für ein paar Stunden wegen irgendwelcher Reparaturen die Versorgung mit Leitungswasser abstellt, merken wir erstaunt, wie oft wir Wasser verbrauchen, ohne darüber nachzudenken. Schon ein paar Stunden sind irritierend. Was geschieht, wenn es wochenlang kein sauberes Wasser gibt? Sollten tatsächlich wegen einer echten Krise die Versorgungswerke still liegen, gibt es weder Wasser noch Strom. Die Pumpen in den Wasserwerken fallen wegen fehlenden Stroms aus und damit wird kein Wasser mehr durch die Leitungen gedrückt. Egal, wie viel eigentlich davon in den öffentlichen Wasserspeichern vorhanden ist.

Denn ohne Kraftstoff und Strom kann auch kein Wasser mehr aus Uferfiltrat oder Flußwasser gewonnen werden, selbst das riesige Trinkwasserreservoir am Bodensee, das halb Süddeutschland versorgt, fällt aus, sobald es weder Elektrizität noch Diesel gibt.

Die Tankstellen liegen ebenfalls deutschlandweit brach, denn ohne Strom funktionieren die Pumpen auch dort nicht mehr und der Kraftstoff liegt nutzlos in den Tanks im Boden. Nur 2% der Tankstellen in Deutschland verfügen über Notstromgeneratoren.

Das bedeutet: Es kommen auch keine Tankwagen in die Städte, um dort Trinkwasser zu verteilen.

Wer auf dem Land neben einem klaren, plätschernden Bächlein wohnt, kann diesen Artikel getrost zur Seite legen. Aber – wer tut das schon?

In der Stadt wird es schwierig, Trinkwasser zu besorgen. Irgendwo und irgendwann findet man zwar immer etwas. Und wer einen guten, mobilen Wasserfilter hat, kann auch mit Pfützenwasser oder mit dem Teichwasser im Park schon Einiges erreichen. Doch selbst das wird an trockenen Tagen mühsam. Es ist auch nicht immer ratsam, bei möglichen Aufständen und Unruhen draußen herumzulaufen und Wasser zu suchen. Möglicherweise gibt es auch Ausgangssperren.

Wasserbevorratung – wie und wo?

Um genügend Zeit und die Möglichkeit zu haben, sicher zu Hause bleiben zu können, sollte man Trinkwasser bevorraten. Am besten für einige Wochen. Danach wird sich weisen, ob man sich auf längere Krisenzeiten einstellen muß – oder ob es sich um einen holprigen Übergang handelte, und nach drei, vier Wochen pendelt sich wieder alles ein. Aber wie lagert man Wasser richtig?

In den südlichen Ländern Europas ist man an einen temporären Ausfall der Wasserversorgung gewöhnt. Dort sieht man überall auf den Dächern große, tonnenförmige Wasserzisternen und in den Supermärkten gibt es die großen, stabilen Wasserkanister mit fünf und zehn Litern. Bleibt der Nachschub via Wasserleitung aus, kann man eine Weile davon leben. Allerdings schmeckt es nach ein paar Tagen schon leicht brackig. Viele Leute in den Mittelmeerländern lagern daher lieber die großen Plastikflaschen mit Trinkwasser aus dem Supermarkt in einem dunklen, kühlen Raum. Dieses Wasser schmeckt noch sehr lange gut und ist ohne Einschränkung brauchbar. Dabei muß man, wie bei allen Vorräten darauf achten, den Inhalt der Kanister ständig von alt nach neu zu verbrauchen und entsprechend nachzukaufen – und es keimfrei zu halten. (Der Raum muß allerdings wirklich dunkel sein, denn bei Lichteinfall braucht nur eine einzige Algenzelle im Wasserkanister zu sein, und bald hat man eine wundervoll grüne Algensuppe, wenn es nicht einwandfrei versiegelte Kanister sind.)

Man kann natürlich genügend Behälter sammeln, die man befüllt, sobald die Situation es geboten erscheinen läßt. So ganz vollkommen unvermutet und von einer Sekunde auf die andere fallen Strom und Wasser wahrscheinlich nicht für Wochen aus. Zeit genug, um Kanister zu befüllen und zu lagern. Zusammen mit den Essensvorräten und anderen Mitteln der Krisenvorsorge kann man es dann eine Weile in seiner Festung spielend aushalten. Kunststoff wird leicht spröde und sobald ein solcher Behälter bricht oder ein Loch hat oder splittert, läuft das Wasser hinaus. Aber auch hier gibt es praktische und pfiffige Lösungen. Faltbare Kanister aus lebensmittelechtem, biegsamem Kunststoff sind die angenehmste und praktikabelste Lösung für so eine Situation. Die zusammengefalteten Behälter nehmen kaum Platz weg. Haben sie auch noch eine Würfelform, lassen sie sich selbst in vollem Zustand platzsparend aufeinanderstapeln und nutzen den vorhandenen Lagerraum optimal aus. So ein faltbarer Wasserkanister aus lebensmittelechtem Kunststoff hat ein Fassungsvermögen von 20 Liter. Er eignet sich hervorragend dazu, Trinkwasser platzsparend zu lagern.  Die Wasserentnahme ist durch den schon fertig daran montierten Ablaßhahn sehr einfach. Ein Schraubdeckel zum fest verschließen ist auch dabei.

Wer eine große Garage oder einen geräumigen Keller hat, der kann dort genug Wasservorrat stapeln. Was aber, wenn Sie in einer Etagenwohnung in der Stadt leben?

WaterBob - der praktische Wasserhälter für Ihre Badewanne - prepper-profi - 2Wesentlich pfiffiger ist hier eine Art Riesenkanister aus solchem Kunststoff. Er ist so geformt, daß er genau in eine normale Badewanne paßt. Damit kann man eine große Menge Wasser vorrätig halten, ohne daß die halbe Wohnung voll Flaschen und Kanistern steht, außerdem ist die Badewannenkonstruktion für das große Wassergewicht auch ausgerichtet. Und man hat den Riesenkanister direkt am Wasserhahn, falls man nachfüllen möchte, wenn mal wieder Wasser kommt. (Man muß dann allerdings vorher mit einem Topf testen, ob das, was da nach einiger Zeit Wasserausfall wieder aus dem Hahn kommt, nicht rostig ist.) Ich habe diesen in den USA und Kanada recht gebräuchlichen „Waterbob“ dort gesehen und auch in meinem Krisenvorsorgevortrag gezeigt, bisher war er aber nicht in Europa zu bekommen. Ich bin immer wieder darauf angeredet worden, wo man diesen Wasservorratsbehälter herbekommen kann. Jetzt gibt es ihn hier auch zu kaufen.

Mit einigen hundert Litern Wasservorrat ist man eine ganze Weile auf der sicheren Seite. Und wenn das Wasser abgestellt ist, kann man sowieso nicht baden.

 

WaterBob - der praktische Wasserhälter für Ihre Badewanne - prepper-profi - 3

Ein praktisches, großes Wasserreservoir, in dem man ganz einfach und schnell einige hundert Liter Wasser aufbewahren kann. Über das rote Ventil kann man das Wasser aus der großen Plastikblase (lebensmittelecht) wieder abzapfen.

 

Um sicher zu stellen, daß das abgefüllte Wasser auch bei längerer Lagerung keimfrei bleibt und trinkbar ist, sollte man ein unschädliches Entkeimungsmittel zusetzen. Dazu eignet sich das Entkeimungsmittel MMS oder das chemiefreie Mittel Micropur. Micropur dient zur Haltbarmachung von Trinkwasser bzw. dazu, Trinkwasser über einen längeren Zeitraum lagerfähig zu machen. Das Mittel hält das Wasser auf eine umweltfreundliche Weise frei von Keimen, Algen und Gerüchen und konserviert Trinkwasser bis zu 6 Monaten! Man gibt einfach die Tabletten nach Gebrauchsanweisung und Größe des Behältnisses in den Kanister oder Tank. Bereits nach 2 Stunden wirkt das Micropur und hält das Wasser für Monate rein. Diese chemiefreie und erstaunliche Wirkung basiert auf Silberionen, die eine keimtötende und antiseptische Wirkung haben. Keine Chemie und kein Chlor, kein Gift! Eine Packung Micropur ist ausreichend für 400 Liter Wasser.

Wasser finden und aufbereiten

Natürlich gibt es auch Mittel und Wege, Wasser aus der Umgebung zu besorgen. Um so genanntes „Fundwasser“ aus Teichen, Pfützen und Flüssen sauber zu bekommen, muß man aber einigen Aufwand betreiben. Zuerst sollte man es filtern. Zur Not entfernen Kaffeefilter oder dicht gewebte Stofftücher den Schmutz aus dem Wasser. Keime und Bakterien kann man aber nur durch heftiges Kochen abtöten. Geht das nicht, kann  man klares Wasser in Glasflaschen auch durch Sonnenlicht desinfizieren. Steht die Glasflasche mindestens 8 Stunden im prallen Sonnenlicht, sorgt der UV-Anteil des Sonnenlichtes dafür, daß Keime und Bakterien abgetötet werden. Das funktioniert aber nur bei voller Sonne! Schadstoffe kann aber weder das Kochen, noch das Sonnenlicht aus dem Wasser entfernen. Besteht der Verdacht, daß Chemikalien im Wasser sind braucht man einen leistungsfähigen Filter, wie oben, zu Anfang beschrieben.

Eine andere Möglichkeit ist, sich frühzeitig zu informieren, wo es natürliche, saubere Quellen in der Umgebung gibt. Frischwasserquellen kann man sehr leicht mittels topographischer Karten, die man günstig in Buchhandlung erwerben kann, finden. Wer genau wissen möchte, welche Qualität das Quellwasser in seiner Umgebung hat, kann dieses Wasser auch zur Analyse an Labore zur Untersuchung geben. Auf www.vorgesorgt.info findet man schnell nach Bundesländern sortiert alle von den Bundesländern freigegebenen Labore. So kann man sicher sein, daß die Analyse mit der notwendigen Sorgfalt ausgeführt wird. So eine Maßnahme muß man aber deutlich VOR dem Ausfall der Wasserversorgung ergreifen. Im Krisenfall senden Sie nichts mehr nirgendwohin.

Wer einen großen Garten hat und eine direkte Zufahrt, kann sich auch einen Brunnen bohren lassen. Wichtig ist auch hier eine Analyse des Grundwassers, das man dann nutzen will. Außerdem muß man sicher sein, daß es erlaubt ist, einen eigenen Brunnen zu bohren. So ein Gerät ist meistens auf einen mittleren Laster montiert. Unauffällig und heimlich kann man das also nicht machen. In einer längeren Krise hat man allerdings Zeit genug, selber von Hand nach Wasser zu graben, wenn es nahe genug an der Oberfläche verläuft und gut zu erreichen ist. Auch so etwas kann man vorher prüfen lassen.

Dann gibt es noch die „Trinkwassernotbrunnen“, die das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe bereitstellt. Es sollen etwa 5000 Brunnen sein. Wo diese sich befinden, ist aber anscheinend Dienstgeheimnis, wie uns besagtes Bundesamt wissen ließ: „Die Lage der Notbrunnen ist in einer internen Datenbank von Bund und Ländern erfasst. Die Daten sind allerdings nicht öffentlich zugänglich, sondern werden von den Behörden aus sicherheitlichen Erwägungen grundsätzlich nur bei Vorliegen eines dienstlichen Interesses weitergeben. Spätestens im Einsatzfall wird die Bevölkerung von den zuständigen Stellen über die Brunnenstandorte und das Prozedere zur Wasserverteilung unterrichtet. Bei begründetem Interesse an der Lage einzelner Brunnen in einer Kommune (z.B. Liegenschaftsangelegenheiten) können die für die Umsetzung der Wassersicherstellung zuständige Behörde am Ort, für Bayern das Bayerische Landesamt für Umwelt am Dienstort Hof oder das BBK angesprochen werden.“

Was uns aber an Informationen hierzu offensteht, ist auf einer Webseite des Bundesamtes zu lesen: http://www.bbk.bund.de/DE/AufgabenundAusstattung/Wassersicherstellung/wassersicherstellung_node.html

Zwar bemißt man hier pro Kopf 15 Liter Wasser pro Tag: „Aufgabe der Trinkwassernotversorgung nach Wassersicherstellungsgesetz (WasSG) ist die Versorgung der Bevölkerung in Deutschland mit überlebensnotwendigem Trinkwasser im Verteidigungsfall, d.h. die Gewährleistung einer Grundversorgung. Die planmäßige Wassermenge pro Person und Tag beträgt dabei 15 Liter. Darüber hinaus muss Trinkwasser für Krankenhäuser und andere vergleichbare Einrichtungen, Betriebswasser für überlebenswichtige Betriebe, sowie auch Wasser für Nutztiere bereitgestellt werden.“

Allerdings können nur 25% der Bevölkerung über diese Brunnen mit Wasser versorgt werden: „Bisher hat der Bund über 5.000 Trinkwassernotbrunnen und -quellen geschaffen, die gleichzeitig etwa 25 % der Bevölkerung versorgen könnten. Unter dem Aspekt „Sicherheit“ ist besonders hervorzuheben, dass es sich bei diesen vielen Einzelwasserversorgungen um leitungsnetzunabhängige Anlagen handelt, die sich in der Regel unmittelbar in Wohngebieten von Großstädten und Ballungsräumen befinden. Die Lage der Notbrunnen wurde so gewählt, dass sie jederzeit leicht zugänglich sind und die Versorgungswege für die Bevölkerung nicht unzumutbar lang werden. Die Anlagen sind so konzipiert und ausgestattet, dass sie jederzeit in Betrieb genommen werden können. Sowohl ihre Leistung, als auch die Wasserqualität sind geregelt und werden, genau wie die Betriebsfähigkeit der Anlagen, in regelmäßigen Zeitabständen überprüft.“

Es bleibt also dabei, daß man sicher gut beraten ist, sich zumindest für den Höhepunkt einer Krise ausreichend mit Wasservorräten zu versorgen, damit man nicht während der größten Unruhen aus dem Haus muß und sich unnötig in Gefahr begibt. Wer aus Wassermangel gezwungen ist, sich und die Seinen mit Fundwasser durchzubringen, riskiert sehr schnell ernste Erkrankungen, die das Leben gerade in solchen Zeiten gefährden. Man kann in einer solchen Situation nicht davon ausgehen, ärztliche Hilfe zu erhalten. Wer also nicht ausreichend sauberes Trinkwasser einlagern kann, sollte wenigstens einen oder zwei leistungsstarke Filter besitzen, um Fundwasser aufbereiten zu können.

Passen Sie auf sich und Ihre Lieben auf,

Ihre Niki Vogt


          

Stromausfall im Winter? Wie Sie trotzdem Heizen und Kochen können!

Stromausfall im Winter? Wie Sie trotzdem Heizen und Kochen können!

Liebe Leser,

In den Empfehlungen zur Notfallvorsorge der Bundesregierung wurde großes Gewicht auf die Bevorratung von Batterien und Akkus, Taschenlampen und anderen Utensilien gelegt, die bei einem längeren Stromausfall wenigstens die schlimmsten Folgen abwenden könnten.

Die Gefahr, daß Deutschland im Winter mit großflächigen Stromausfällen zu kämpfen hat, steigt seit der Energiewende stetig. Der hektische Umstieg von Atomstrom auf Ökostrom funktioniert nicht so, wie uns das die Politik glauben machen wollte. Überall entstehen zwar neue Wind- und Solarparks zur Stromerzeugung. Darauf ist das Netz aber gar nicht eingerichtet. Es war vor zwanzig Jahren daraufhin gebaut und ausgerichtet worden, von wenigen großen Kraftwerken aus die Elektrizität im Land zu verteilen. Heute funktioniert nicht nur die Energieerzeugung ganz anders. Darüber hinaus sind auch noch die Leitungen und Masten in die Jahre gekommen und der Wartungsaufwand wird zudem noch reduziert. Experten halten es geradezu für ein Wunder, daß unser Stromnetz überhaupt noch so gut funktioniert.  

Dazu kommt, daß  die viel gepriesenen erneuerbaren Energien nicht zuverläßig sind. Geht eine Windfront quer über Deutschland, entstehen da, wo sie hinkommt, Überkapazitäten, die das Netz belasten. Wo der Wind abflaut, fehlt Windstrom. Das Netz kann diese Extreme kaum adäquat verteilen. Die Solarenergie produziert naturgemäß dann am allerwenigsten, wenn es am meisten gebraucht wird: Wenn es dunkel ist und kalt.
Imer öfter werden Noteingriffe seitens der Stromerzeuger nötig, um das Netz vor dem Zusammenbruch zu bewahren. Ein tagelanger Blackout ist nur noch eine Frage der Zeit.

Am 15. November 2012, morgens um viertel nach sieben, gab es ein Donnern im Heizkraftwerk Föhring (München). Weißer Qualm stieg auf und in großen Teilen Münchens fiel der Strom aus. Um kurz nach acht Uhr morgens zeigte sich, dass die Innenstadt Münchens und die Stadtteile Schwabing, Laim, Pasing, Lehel, Giesing, Sendling, Riem und Solln ohne Elektrizitätsversorgung waren. Tausende Fahrgäste warten ratlos in U-Bahnhöfen und am Hauptbahnhof. Lautsprecher funktionieren nicht. Aus den dunklen, nur mit Notbeleuchtung spärlich erhellten U-Bahnstationen fliehen die Leute ängstlich ins Freie. Der Verkehr ist chaotisch, weil die Ampeln ausgefallen sind, die Polizei kommt endlich und regelt große Kreuzungen per Hand. Die Feuerwehren sind im Dauereinsatz, um Menschen aus steckengebliebenen Aufzügen zu befreien. In der Notrufzentrale gehen allein zwischen 7 und 9 Uhr morgens 1000 Notrufe ein. Zahlreiche Fehlalarme von Juweliergeschäften und Banken überfordern die Besatzungsstärken der Polizeikräfte. Erst gegen 14 Uhr normalisiert sich die Lage wieder.

Was sich im öffentlichen Leben als spektakulärer Ausnahmezustand zeigte, war auch in den eigenen vier Wänden sehr unangenehm: Heizung und Licht funktionierte nicht, es gab kein warmes Wasser zum Duschen und der Wasserkocher für den Kaffee machte keinen Mucks. Glück im Unglück: Am Nachmittag kam der Strom wieder, die Heizungen sprangen wieder an und auch alle anderen Annehmlichkeiten des Lebens, die am Strom hängen, arbeiteten wieder.

Glücklicherweise war es Anfang November noch nicht so kalt und am Abend war der Schrecken schon fast wieder vergessen. Wenn die Befürchtungen der Experten stimmen, stehen uns aber gerade in der Zeit der höchsten Strombelastung, also im tiefen Winter, Blackouts von mehreren Tagen bevor. Dem erhöhten Verbrauch steht nämlich eine verringerte Strommenge gegenüber. Gerade die gepriesenen Solarpaneele erzeugen in der dunklen Jahreszeit viel weniger Elektrizität. Starke mechanische Belastungen durch Schnee und Eis setzen den alt gewordenen Oberleitungen sehr zu. Wir erinnern uns nur an das Schneechaos von 2005 im Münsterland.

Wer im Winter unversehens vom Strom abgeschnitten wird, gerät bereits innerhalb eines Tages in Probleme. Denn auch eine Ölheizung oder Gasheizung braucht Strom, um den Brenner und die Ölpumpe und die Pumpe für den Heizreislauf zu betreiben. Wer Kaminöfen hat, kann sich helfen. Kerzen sind zwar eine romantische Beleuchtung, aber dennoch eine Notlösung und schnell verbraucht. Richtig hell wird es damit nicht.
In den meisten Stadtwohnungen gibt es aber keine Kaminöfen. Wer in einer Altbauwohnung wohnt, kann wahrscheinlich sogar einen Anschluß zu einem noch vorhandenen Kamin legen und einen Holzofen installieren. Dem muß der Hausbesitzer aber zustimmen. Viele Hauseigentümer wollen das wegen der Feuergefahr nicht. In Neubauten gibt es meistens gar keine Kamine – und damit überhaupt keine Möglichkeit mehr, einen solchen Ofen zu installieren.

Doch auch hier gibt es gute Lösungen: Öfen und Lampen, die mit Petroleum betrieben werden.
 
Alkan als Brennstoff
Benutzt man statt normalem Petroleum ein hochreines Paraffinöl, das Alkan, entsteht dabei weder Ruß noch eine Geruchsbelästigung. Während Petroleum nach einer Weile verschlammt, ist dieses Alkanöl ist extrem lange – nahezu unbegrenzt - haltbar. Dieser Brennstoff von höchster Qualität schont außerdem die Geräte, in denen es verwendet wird.

Die schwarzen Flaschen schützen den Inhalt vor dem zersetzenden Sonnenlicht. Das Alkan muss also nicht in einem dunklen Raum untergebracht werden. Es ist in stapelfähigen 12-Liter-Kartons abgepackt. Es kann daher auch in einer Wohnung gut und platzsparend auf Vorrat gehalten werden. Gerade für Stadtwohnungen sind Petroleumgeräte ideal. Wer möchte schon zentnerweise Brennholz in den 4. Stock schleppen und die Asche nachher wieder hinunter tragen? Das Alkan verbrennt vollständig und rückstandsfrei, schmutzt nicht und die leeren Flaschen gibt man in den Plastikmüll.

Petroleumofen
Für unserem Krisenshop haben wir für für so einen – durchaus nicht unwahrscheinlichen -  Fall eines Stromausfalls in einer Stadtwohnung einen Petroleumofen ausgesucht, der – bei einem durchaus bezahlbaren Preis – hohen Komfort bietet und ein sehr ausgereiftes Modell ist. Der Aufbau ist sehr unkompliziert, die Bedienung kinderleicht:

Petroleum in den herausnehmbaren Brennstofftank einfüllen, einsetzen, auf den Starterknopf drücken – und der Ofen heizt. Er braucht keinen Kaminabzug und keinen besonderen Untergrund. Innerhalb von zwei Minuten verbreitet er wohlige Wärme. In einer Stunde ist ein Raum von 40 Quadratmetern wohlig warm mit 23 °C.
Als Sicherheitsmerkmale verfügt das Modell auch noch über eine automatische Notabschaltung, falls er zu heiß wird sowie eine Kipp- und Stoßsicherung. Praktischerweise ist auch über einen CO2-Sensor eingebaut. Falls also zu wenig Sauerstoff im Raum ist, schaltet sich der Ofen automatisch aus - lange, bevor die Gefahr eines Sauerstoffmangels gegeben ist.
In seinen Tank passen 4 Liter Brennstoff, was eine Betriebsdauer von 16-20 Stunden ermöglicht. Anhand eines Sichtfensters am Tank kann man den Füllstand prüfen.

Einen Raum von bis zu 40 Quadratmetern wärmt dieser Ofen in einer Stunde auf angenehme 23 °C. Im Notfall und bei maximaler Einstellung kann man bis zu 120 Quadratmeter damit heizen. Der Ofen läuft geräuschfrei, wenn der Brenner richtig eingestellt ist. Damit ist der Ofen ein wirklich gutes, wirkungsvolles und sehr bequemes Gerät, mit dem man ganz einfach und sicher eine Wohnung im Winter und bei längerem Stromausfall wohlig warm beheizen kann.


Als besonderes Plus bietet der Ofen auch die Möglichkeit, darauf zu kochen. Gerade, wenn es kalt ist draußen, wenn man mit Behelfsbeleuchtung arbeitet, wenn die Laune im Haus nicht die Beste ist gilt: Essen hält Leib und Leben zusammen. Mut und Zuversicht steigen beträchtlich mit einer warmen Mahlzeit in einem angenehm beheizten Raum. Wenn Sie Kinder haben, werden Sie sehr froh sein, daß sie keine jammernden, frierenden, verängstigten Kinder haben, die sich schlimm erkälten und das eiskalte Essen, was da ist, nicht anrühren wollen.

Mit dem Alkan als Brennstoff lassen sich auch wunderbar Petroleumlampen befüllen, die ein warmes, gemütliches Licht verbreiten. Mit einer warmen Mahlzeit im Bauch in einem angenehm warmen Zimmer bei heimeliger Beleuchtung zusammenzusitzen, vielleicht endlich einmal wieder zusammen Mensch-ärgere Dich nicht zu spielen oder zu lesen, ist dann schon fast wieder romantisches  Abenteuer und so kann man die Zeit, bis der Strom wieder einsetzt, sehr kommod verbringen.


Die einfache Petroleum-Sturmlaterne, der Klassiker unter den Petroleumlampen, den man sowohl zur Beleuchtung im Haus, aber auch draußen verwenden kann ist für wenig Geld zu haben. Sie ist die uralte Version dieser Lampenart und nicht mehr zu verbessern. Die Lichtausbeute ist gut und in den kleinen Tank passen meist 150 ml Brennstoff. Damit kommt die Lampe etwa 20 Stunden aus. Und das genug für drei bis vier Abende. Sie bietet eine sehr gute Lichtausbeute bei einfachster Bedienung. Die Lampe ist höchst robust, vernickelt oder lackiert und mit einem feuerfesten Glaszylinder ausgestattet. Man ist damit vollkommen unabhängig von Strom und Batterien, egal, wo man sich befindet. Nicht ohne Grund wird diese Lampe weltweit bei Militär, Hilfsorganisationen, an Baustellen und Sicherheitsvorkehrungen genutzt. Sie ist so gut wie unverwüstlich und sparsam im Verbrauch.

Sie sehen, es braucht also nicht allzuviel, um einen Stromausfall auch bei Kälte gut zu überstehen. Man muß nur vorausdenken und vorbereitet sein.