Risiken und Massnahmen fur ein Deutschland ohne Kernkraft

Geposted von Elisabeth Spannbauer am

 

Seit dem Fukushima Unglück am 11. März 2011 brach eine Welle des Umbruchs über Deutschland herein. Immer noch mit der Erinnerung an die Katastrophe in der Ukraine, Chairnobyl, galt für die Schwarz-Gelbe Koalition nur eins, nie mehr Atomkraft. Ich möchte mich zu aller erst dazu äussern dass wir Befürworter der Energiewende sind. Die Entwicklung zukunftsorientierter Energie ist extrem wichtig, und Deutschland sollte in dieser Hinsicht ein führendes Land sein. Allerdings lässt die durchaus schwammige Politik einige Fragen zu unserer Sicherheit und der Vorbereitung im Krisenfall offen. Darum wollen wir Ihnen die Risiken einer ausschließlich Langzeit orientierten Energieplannung vorlegen und Sie auf Eventualitäten im Krisenfall vorbereiten. Eine gesicherte Energiequelle ist einer der Kernaspekte die nicht vernachlässigt werden dürfen. Sollten Quellen wie Atomkraft und Kohle in Zukunft wegfallen, ist Deutschland hauptsächlich von Energieimporten abhängig, was in Internationalen Notsituation weniger als ideal erscheint. 

Wir sind in allen Aspekten unseres täglichen Lebens auf eine zuverlässige Stromquelle angewiesen. Sei es Licht, Heizung oder die Kühlung unsere Lebensmittel, ohne Strom ist das Überleben in unsere Gesellschaft fast unmöglich. Wie zuvor erwähnt, ist die Bundesrepublik und ihre Nachbarländer fast auschliesslich von Energieimporten abhängig. Wie von der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz (DeneFF) beschrieben, ist “Deutschland zu mehr als siebzig Prozent von Energieimporten abhängig” (Umwelt Briefe: 2016, 3). Dies birgt ein hohes Risiko, vor Allem wenn man bedenkt das vierzig Prozent von davon aus Russland exportiert wird. Es ist bekannt, dass dies durchaus eine Nation ist, die Deutschland und den westlichen Mächten nicht immer gut gestimmt ist. Zirka 54 Milliarden Kubikmeter Erdgas liefert der Megakonzern Gazprom im Jahr 2017, soviel wie noch nie (Welt: Lokshin, 2018). Dies ist eine direkte Konsequenz des Austritts aus der Atomkraft.

Dieser Austritt,, auch wenn es sich um noble Hintergründe handelt,, ist doch in seiner Konsequenz schwer nachzuvollziehen. Das Leibniz-Informationszentrum für Wirtschaft kalkuliert die Wahrscheinlichkeit einer Schmelzung bei 1:10,000, und mit schweren Folgen bei 1:20,000. Außerdem ist der alternative Plan der CDU doch sehr unklar und spekulativ. Beschrieben von dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, wird ungefähr 38 Prozent der deutschen Energie durch natürliche Mittel bezogen. Dies übertrifft zwar die gesetzten Ziele, ist dennoch im Krisenfall bei weitem nicht ausreichend um eine zuverlässige Stromquelle zu garantieren. Mit erneuerbaren Energiequellen sind Wind, Hydraulik, Solar und Biogase gemeint. Derzeit ist Windenergie, mit 16 Prozent, die weitreichendste dieser Quellen. Es ist allzu offensichtlich, das eine Abhängigkeit dieser Quellen derzeit einiges an Risiko birgt. Verlässlichkeit der Natur geht seit jeher mit hoher Unsicherheit Hand in Hand. Solarenergie ohne entsprechende Speichermethoden ist in Deutschland keineswegs eine verlässliche Quelle. Zudem haben die meisten Deutschen nicht die Mittel um sich mit solchen Energiequellen unabhängig zu machen. Solarzellen zum Beispiel, funktionieren oft nur in Eigenheimen, in Gebieten mit zuverlässiger Sonneneinstrahlung.   

Zusätzlich bedeuten eine komplette Abschaffung der Kernenergie eine bundesweite Umstrukturierung von Infrastruktur und Netzwerken. Dies schafft zwar Arbeitsplätze, ist dennoch ein extrem kostspieliges Unterfangen. In Zeiten finanziellen Wachstums ist dies ein Sektor des Investments und durchaus förderlich. Die Frage stellt sich jedoch, ob dies auch in  Engpässen für die Bundesregierung finanzierbar ist. Sollte es in Krisenzeiten nicht mehr auf der Prioritätenliste stehen, bleiben bei den meisten Deutschen ohne Atomkraft die Lichter aus oder es wird ungemein kostspielig. Zusätzlich ist die komplette Abhängigkeit von anderen Ländern in dem Kontext eine ungünstige Ausgangsposition, das die Lage zusätzlich zuspitzen könnte.

Dementsprechend können wir Ihnen nur dringend raten sich auf solche Notfallsituation so gut wie möglich vorzubereiten.

 Alles Gute Ihr Prepper-Profi Team

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